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Datum: |
18.01.2005 21:35:54 / newsbyteNews |
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Der deutsche Bundesgerichtshof in Frankfurt hat eine Klage von Rolex gegen das deutsche Auktionshaus Ricardo.de geschützt, eine Auktionsbörse muss in Zukunft Markenrechtsverletzungen verhindern. Auf Ricardo.de waren gefälschte Rolex-Uhren versteigert worden, die auch als solche gekennzeichnet waren. Laut BGH steht das Auktionshaus in der Pflicht, die Angebote sporadisch zu prüfen. Werde gar eine Markenverletzung gemeldet, ist man verpflichtet die Markenverletzung zu stoppen. Weil Ricardo nicht auf die Hinweise von Rolex reagierte, ist das Unternehmen nun vor Gericht gezerrt worden, Schadenersatz muss die Company aber keinen zahlen weil man selbst die Markenrechte nicht verletzte. // Für Rolex ist das Internet alles andere als toll. Im Oktober gab es eine grosse Spam-Welle mit Rolex, bei der angebliche Luxusuhren zu Schrottpreisen angepriesen wurden. Junk-Mails mit Angeboten für Rolex sind laut Sophos im September um 300 % gestiegen. Dabei stellt die Sicherheitsfirma fest, dass es offenbar weltweit immer noch viele Menschen gibt, die den Verlockungen der Massenmails nicht widerstehen können. In Tat und Wahrheit werden in den Mails keine echten sondern gefälschte Rolex-Uhren angeboten. Rolex hat eine Unterlassungsaufforderung an eine bestimmte Website verschickt, die Spams dauern aber an.
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