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Datum: |
10.01.2005 13:18:06 / newsbyteNews |
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Bernard Ebbers, Ex-CEO des zusammengebrochenen amerikanischen Kommunikationskonzerns WorldCom, sowie weitere Manager, Buchprüfer und andere Insider stehen womöglich auch weiterhin mit einem Bein im Gefängnis, obwohl sie die Verfahrenseinstellung wegen Bilanzfälschung gegen Geldbusse von je 18 Millionen Dollar erreicht haben. Denn diese Einstellung betrifft nur das Verfahren des amerikanischen Justizministeriums (Bundesbehörde). Wie das Wall Street Journal nun meldet, wird aber der Bundesstaat New York Anklage gegen die Herrschaften erheben, die entweder die Bilanzen selber gefälscht oder als Mitwisser dieses nicht angezeigt haben. Der oberste Wirtschaftsprüfer New Yorks, Alan G. Hevesi, drängt auf zügige Erhebung der Anklage. Denn die 18 Millionen Bussgeld, die die Herren berappen, stellen nur einen Bruchteil ihrer persönlichen Gewinne aus den Manipulationen dar. Und das wiederum lade jeden anderen ein, es ihnen gleich zu tun. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Ebbers bis zu 25 Jahre Gefängnis. Heute ist WorldCom unter dem Namen MCI weitgehend saniert und wieder erstarkt. (pol)
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