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Datum: |
05.01.2005 22:06:05 / newsbyteNews |
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Der Amerikaner Clifford Ross ist eigentlich Fotograf von Beruf. Und offenbar waren ihm handelsübliche Digitalkameras nicht leistungsfähig genug, um seine künstlerischen Ambitionen umzusetzen. So entwickelte er auf eigene Faust eine Kamera, die Aufnahmen mit einer Auflösung von über einer Milliarde Megapixel schoss. Diese Bilder - mit der mehr als 20-fachen Datenmenge einer handelsüblichen 5-Megapixel-Kamera - scannte er dann ein. Solche Gigapixel-Bilder sind nicht nur vom künstlerischen Standpunkt aus interessant. Vielmehr könnte man damit auch feinste strukturelle Unebenheiten in Bauteilen (z.B. Haar-Risse) erkennen. Auf Grund eines solchen Fotos könnte etwa bei der Raumfahrt auch der kleinste Schaden an einem Space Shuttle oder einem Satelliten erkannt werden. Heute ist Clifford Ross deshalb auch für die staatlichen Sandia National Laboratories tätig, das neue Möglichkeiten zur Analyse optischer Daten entwickeln will. Forscher am Institut sprechen Ross ihre grosse Anerkennung dafür aus, dass er eine ganze Menge technischer Probleme - quasi als Bastler - auf eigene Faust gelöst hat. (pol)
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