|
Details:
Datum: |
27.12.2004 15:28:13 / newsbyteNews |
|
Der niederländische Staat muss seine Exklusiv-Verhandlungen mit Microsoft über Software-Ausrüstung für 260,000 Workstations in den Amtsstuben des Landes abbrechen. Das Branchenmagazin Automatisering Gids hatte aufgedeckt, dass die Regierung diese Verhandlungen führt, obwohl Staatsaufträge grundsätzlich öffentlich auszuschreiben sind und das Parlament schon 2002 beschlossen hatte, vermehrt Open-Source-Produkte einzusetzen. Neben verschiedenen Parlamentariern protestierten auch Open-Source-Firmen und Verbände gegen die Microsoft-Verhandlungen über Aufträge im Wert von 157 Millionen Dollar. Jetzt wird die Regierung eine Ausschreibung vorbereiten. Im Rahmen der teilweise sehr erhitzten Debatte wurde auch das Beispiel der Stadt Harlem angeführt, die mit ihren 2,000 Computern komplett auf OpenOffice umgestiegen war. Für die Umschulung der städtischen Mitarbeiter und der Administrationsaufwand für die Open-Source-Anwendung bezahlte die Stadt um die 50,000 Euro. Ein Upgrade auf Microsoft Office 2000 hätte rund 500,000 Euro Lizenzgebühr gekostet. (pol)
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|