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Datum: |
26.12.2004 10:28:43 / newsbyteNews |
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France Télécom soll weitere 4.26 Milliarden Euro beim deutschen Telecom-Anbieter Mobilcom bzw. dessen früheren Gründer Gerhard Schmid und dessen Insolvenzfall nachschiessen. Dies verlangt der Insolvenzverwalter in einer in Frankfurt eingereichten Klageschrift. Bereits vor einiger Zeit hatten die Franzosen um die 7 Milliarden Euro berappen müssen wegen des UMTS-Ausstiegs bei der Mobilcom und nur durch diese Mittel konnte sich Mobilcom vor der Insolvenz retten. Der französische Ex-Monopolist hatte Mobilcom-Chef Gerhard Schmid für den Kauf einer UMTS-Lizenz finanziert. Mobilcom begann daraufhin mit dem Ausbau des Netzes - und kam 2001 schliesslich auf die Welt. Dann wurde nämlich klar, dass die voraussichtlichen Erträge erheblich unter den enormen Lizenzkosten liegen würden. France Télécom zog sich daraufhin aus dem Projekt zurück, was zur Pleite von Mobilcom führte. Sowohl Schmid wie auch FT-Chef Michel Bon waren wegen der Fehlinvestition zurückgetreten. Und wie es nun vom Insolvenzverwalter heisst, werden die bereits gezahlten 7 Milliarden nicht ausreichen, um den verursachten Schaden zu decken. (pol)
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