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23.12.2004 08:51:51 / newsbyteNews |
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Eine Gruppe von europäischen Institutionen und Open-Source-Softwarefirmen starten eine Initiative um neue Werkzeuge zu entwickeln, die es leichter machen sollen, komplexe IT-Projekte auf Linux-Basis und anderer Open-Source-Software durchzuführen. Die Forscher werden mit etwa 2.2 Millionen Euro an Fördergeldern von der EU und mit etwa 1.2 Millionen Euro von Firmen ausgestattet. Zu den teilnehmenden Forschungseinrichtungen gehört unter anderem das renommierte French National Institute for Research in Computer Science and Control (bekannt als INRIA). Die Gruppe hofft Software-Entwicklungs- und -Mangementwerkzeuge entwickeln zu können, die die Kosten und die Komplexität von grösseren IT-Projekten, vor allem denjenigen die Linux-basiert sind, deutlich zu senken. Die EU fördert dieses Projekt vor allem deshalb, um die europäische IT-Industrie im internationalen Vergleich wettbewerbsfäiger zu machen. Im besonderen sollen zwei Werkzeuge entwickelt werden: 1. Eine Peer-to-Peer-basierte Anwendung, die es Systementwicklern erlaubt Tausende von PCs und Servern miteinander zu verbinden und integrieren. 2. Eine automatisierte Test-Suite für die Software-Qualität, da das Testen von Linux OS oder grossen Anwendungen, die auf freien/offenen Quellcodes basieren, ein sehr zeitaufwendiges Unterfangen ist. Die Laufzeit des Gesamtprojektes ist auf zweieinhalb Jahre angelegt und trägt den Namen EDOS (Environment for the Development and Distribution of Free Software). (aps)
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