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Datum: |
18.12.2004 20:16:16 / newsbyteNews |
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Die Internet-Telefonie VoIP ("voice over internet protocol") dringt über die südliche Grenze der USA nach Mexico vor. In dem lateinamerikanischen Land sorgt die neue Technologie für erhebliche Unsicherheiten. Einerseits stellt VoIP eine Chance für Upstart-Firmen dar. Andererseits bereitet sie klassischen Telecom-Anbietern erhebliches Kopfweh, da deren Kundenbasis und Gewinnmargen darüber magersüchtig werden. In Mexico ist es unterdessen so, dass die inländischen Kabelnetzbetreiber zwar über die Technologie verfügen, IP-Telefonate anzubieten. Allerdings besitzen sie nicht die erforderlichen staatlichen Bewilligungen zum Betrieb von Telecom-Gesellschaften. Allerdings können Mexikaner sehr wohl Internet-Telefonie von ausländischen Anbietern beziehen. Folglich gibt es entlang der Grenze auf US-amerikanischer Seite eine zunehmende Zahl von Upstart-Firmen, die sich auf das Angebot von VoIP ins Nachbarland Mexico spezialisiert haben. Die Anbieter müssen als Bedingung nur ihren Sitz in den USA haben und rechnen per Kreditkarte ab. (pol)
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