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13.12.2004 09:00:47 / newsbyteNews |
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Die Mobilfunkgesellschaft Mobilcom prüft derzeit eine Milliardenklage gegen den Bund, weil dieser bislang die Mehrwertsteuer auf die UMTS-Versteigerungs-Summe nicht zurück gezahlt hat. Mobilcom stehen nach eigener Meinung rund 1,1 Milliarden Euro zu. Auf der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag soll nun darüber entschieden werden, wie intensiv man die Milliarde zurück fordern will. Bei der Versteigerung der Mobilfunklizenzen sind im Jahr 2000 rund 50 Milliarden Euro gelöst worden, die ohne Mehrwertsteuer verrechnet wurden. Nachträglich stellen sich die Ersteigerer nun auf den Standpunkt, dass die Gebühren mit Mehrwertsteuer verrechnet wurden, deshalb kann man diese zurück fordern. Diese Rückforderungen wurden bislang vom Finanzamt abgewiesen. Eine Klage könnte nun für Klarheit sorgen, wird allerdings einige Jahre dauern.
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