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08.12.2004 20:13:02 / newsbyteNews |
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Vor einigen Jahren noch hatten sich deutsche Politiker grösste Hoffnungen gemacht, mit dem Green Card Programm hochqualifizierte ausländische Spezialisten ins Land zu holen. Das Programm wurde von der Bundesregierung im August 2000 gestartet und wird ab dem nächsten Jahr durch ein neues Zuwanderungsgesetz ersetzt. Wie nun die Zeitung "Die Welt" meldet, hat sich der erhoffte Anziehungspunkt für IT-Fachleute als eher lahme Ente erwiesen. Mit insgesamt 12,875 Arbeitsbewilligungen ist das Renommierprojekt von Bundeskanzler Schröder weit unter der ursprünglichen Obgergrenze von 20,000 geblieben. Im strukturschwachen Osten, der Ex-DDR, wurden ganze 970 Green Cards ausgestellt. Dieses Jahr seien noch 1,649 Arbeitsbewilligungen ausgestellt worden, daovn noch 144 Stück im November. Die Welt zitiert einen Kritiker aus den Reihen der FDP, der u.a. sagte, ehemalige Inhaber der deutschen Greencard hätten sich dann in Amerika im Silicon Valley selbständig gemacht (und dort Arbeitsplätze geschaffen), weil ihnen diesseits des Ozeans eine dauerhafte Zukunftsperspektive gefehlt habe. Ein dauerhaftes Bleiberecht mit späterer Einbürgerung sei laut FDP dringend nötig, da in Deutschland spätestens ab 2015 massiver Mangel an Fachkräften zu erwarten sei. (pol)
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