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Alexander Falk auf der Anklagebank

In Hamburg hat gestern Freitag der Prozess gegen den ehemaligen Börsenstar Alexander Falk begonnen. Falk war früher Chef der Schweizer Firma Distefora, besass aber auch die Ision Internet AG, die laut Anklage zu mit Scheingeschäften zu viel Umsatz...

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04.12.2004 08:29:42 / newsbyteNews


In Hamburg hat gestern Freitag der Prozess gegen den ehemaligen Börsenstar Alexander Falk begonnen. Falk war früher Chef der Schweizer Firma Distefora, besass aber auch die Ision Internet AG, die laut Anklage zu mit Scheingeschäften zu viel Umsatz auswies und um Millionen zu teuer an die britische Energis verkauft wurde. Genau wegen dieser zu hohen Bewertung sitzt Falk seit Pfingsten 2003 in Untersuchungshaft, es besteht Fluchtgefahr. Die Anwälte des 35-jährigen Angeklagte geben sich vor Gericht überzeugt, dass der ganze Fall konstruiert ist und Falk bald draussen ist. Die Anwälte begannen aber mit einem Befangenheitsantrag gegen die Strafkammer des Landgerichts und forderten die Aussetzung des Verfahrens. Laut Anwälten hat die Staatsanwaltschaft viele Rechtsverstösse begangen. Der ganze Fall wird zurück gewiesen, angeblich ist Falk unschuldig. Der Prozess dauert aber noch lange, Termine bis Juni 2005 wurden gesetzt. Ob Falk dann verurteilt wird und zehn Jahre Haft absitzen muss ist noch unklar. Sein Imperium ist aber zusammen gebrochen und der ehemalige Verlagserbe und Top-Manager wird Mühe haben, wieder Fuss zu fassen.



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