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15.11.2004 10:22:40 / newsbyteNews |
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Die Anzahl an betrügerischen Webseiten erhöht sich weiter rasant: Pro Monat steigt deren Präsenz im Web um rund 50 Prozent an. Das berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 12/2004) unter Berufung auf amerikanische Sicherheitsunternehmen. So versuchen Hacker an sensible persönliche Daten zu kommen, um dann auf Kosten der Opfer und mit deren Kreditkarten- oder Bankverbindung einzukaufen. Erst im Oktober lief eine Phishing-Attacke gegen Kunden des Kreditkarten-Unternehmens Visa sowie gegen eBay-Mitglieder. Im ersteren Fall nutzten die Betrüger die seriös klingende URL visa-secure.com, während die Ganoven bei eBay besonders dreist vorgingen: Sie verschickten Mails an Nutzer des Auktions-hauses und gaben darin vor, dass deren Account gehackt worden sei. Um diesen wieder frei zu schalten, sei eine Verifizierung per Kreditkarten-Informationen nötig. Zugleich wandelt sich das Bild der klassischen Betrugs-Website: Zunächst wurde vorgaukelt, die Seite stamme tatsächlich von einem Kreditinstitut. Nun sollen stattdessen unschlagbar günstige Schnäppchenangebote in die Datenklau-Falle führen: Anwender werden mit extrem preiswerten Dienstleistungen und Produkten wie Medikamenten geködert. Geben Interessenten dort ihre persönlichen Daten ein, schnappt die Falle zu und die Betrüger sind um einen wertvollen Datensatz reicher.
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