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15.11.2004 10:02:39 / newsbyteNews |
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Die neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie sollen gemäss den Militärstrategen im Pentagon eine Revolution der Kriegsführung einleiten und mit Cyber-Soldaten, Transportfahrzeugen, Waffensystemen, Satelliten, Robotern und Sensoren ein tödliches, alles wahrnehmendes und schnell (re)agierendes Hyper-Netzwerk bilden. Erste Ansätze für die Verwirklichung des „Netcentric Warfare“ und der Beseitigung von Bandbreiten-Flaschenhälsen wurden bereits mit dem Projekt „Global Information Grid“ realisiert, das bereits 2002 gebilligt wurde. Insgesamt sollen 100 Standorte in den USA und weltweit für 800 Millionen US-Dollar durch ein Glasfasernetzwerk mit sehr hohen Bandbreiten und effizienterer Multimedia-Nutzung versorgt werden. Das GIG soll überdies eine gemeinsame Infrastruktur und eine Vereinheitlichung der Standards für das gesamte Militär, einschließlich der Geheimdienste, schaffen. Das Pentagon geht davon aus, das im nächsten Jahrzehnt mindestens 200 Milliarden US-Dollar für Hard- und Software investiert werden müssen, um den technischen Bedingungen für einen „Netcentric Warfare“ zu genügen. Doch trotz aller Aufrüstung, auch das Römische Reich ging unter! (aps)
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