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13.11.2004 19:28:15 / newsbyteNews |
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Jens Alder hat heute in der Samstags Rundschau Klartext geredet und erneut das Märchen von der optimalen Betriebsausichtung nach dem Shareholder-Wunschdenken erzählt. Er liess im Interview keinen Zweifel daran, dass Swisscom auch nach 2005 Stellen streichen wird, hunderte von Arbeitsplätzen werden noch abgebaut werden müssen. Ob es wirklich ein müssen ist, bleibt offen. Die Swisscom-Führung ist sich aber sicher, dass es angesichts fallender Preise für Telefonie- und Datentransfer nur eine Antwort gibt, diese heisst Kostensenkung über Stellenabbau. Er versprach, kurz nachdem er sich gegen die Etiketten Job-Killer und Gewinnmaximierer wehrte, den Jobabbau human und anständig vorzunehmen. Erklärungsnotstand hat Alder nach den eigenen Worten auch gegenüber der Wall Street, weil diese die hoch dotierten Sozialpläne der Swisscom unerklärbar finden. Swisscom hat in den letzten Jahren 7000 Stellen gestrichen und wird bei stagnierendem Umsatz bei ca. 10 Milliarden Franken weiter abbauen. Dies ist laut Alder auch durch die Oeffnung auf der letzten Meile nötig, weil Swisscom durch diese Oeffnung weitere Pfründe verlieren wird.
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