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Datum: |
07.11.2004 20:56:15 / newsbyteNews |
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In ihrem Bericht zu den amerikanischen Präsidentschaftswahlen bemängelt die Wahlbeobachterkommission der OSZE den Einsatz der elektronischen Wahlautomaten. Hier fehle nach wie vor ein verbindlicher einheitlicher Standard der Zulassung, der garantiert, dass die elektronische Wahl überall nach denselben Prinzipien abläuft. Dieses Fehlen habe bei de Wählern - besonders bei den reinen Touchscreen-Modellen - zu grossem Misstrauen geführt, das wiederum durch Vorkommnisse wie etwa Lizenzentzüge für Maschinen in Kalifornien noch verstärkt wurde. Die Kommission sagt in ihrem Bericht, dass es geboten und am einfachsten wäre, nachprüfbare Wahlbelege in Papierform einzuführen. Dieses Verfahren sei in einigen Gegenden Amerikas erfolgreich eingesetzt worden. Dieser "Voter-Verified Paper Audit Trail", der die unabhängige Nachzählung von Wahlergebnissen ermöglicht, müsste zum zwingenden Standard gemacht werden. Problematisch sei auch, dass die technischen Vorschriften die Geschäftsgeheimnisse der Wahlmaschinen-Hersteller schützen. Diese müssen ihre Software und deren Funktionsweise selbst dann nicht offen legen, wenn eine Wahl nachträglich angefochten wird. Der Bericht kann von der OSZE-Homepage geladen werden. (pol)
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