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Datum: |
04.11.2004 14:28:43 / newsbyteNews |
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Die Präsidentenwahl in den USA war alles andere als fair. Bereits während der Wahl musste man vernehmen, dass in einigen Wahlkreisen die Wahlmaschinen nicht funktionierten oder Computerabstürze die Regel waren. Die ersten Berichte haben inzwischen im Netz in vielen Foren weiteren Zuwachs erhalten, der teilweise aber lächerlich ist. Da wird von Verschwörung gegen Kerry berichtet, denn nur durch diese hat Bush angeblich gewinnen können. Es wird auch berichtet, dass systematisch versucht wurde, bei Kerry-Wählern Maschinen abzustellen. Natürlich kommt hinzu, das ein knappes Ergebnis die Verschwörungstheorien aufleben lässt, wobei die Hoffnung auf Korrektur der Wahl eher unsinnig ist. Bush hat schon vor vier Jahren knapp gewonnen. Hat eigentlich sogar verloren, wie man nachträglich feststellte, als alle Stimmen richtig gezählt waren. Wie die Bürgerrechts-Organisation Election Protection Coalition berichtet, sind bereits über 1100 telefonische Beschwerden über fehlerhafte Wahlmaschinen eingegangen. Bei 32 Berichten hatten die Maschinen trotz aller Bemühungen Bush statt Kerry ausgegeben, obwohl man Kerry wählen wollte. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden sich jetzt Anwälte der Probleme annehmen, die von Programmierern verursacht wurden. Ob das Ergebnis damit auf den Kopf gestellt wird, ist aber zweifelhaft. Die Verschörungstheoretiker sind auch durch eine Wahl von Kerry aber nicht zum Schweigen zu bringen, deshalb ist das Ganze mehr mit Spass zu nehmen, denn als ernst. Oder wer kann dem Gerücht etwas abgewinnen, man habe in Florida jede vierte Stimme automatisch Bush zugeschlagen?
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