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Datum: |
02.11.2004 10:44:12 / newsbyteNews |
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Grundsätzlich funktioniert das Präsidentschaftswahlsystem der USA so, dass jeder Bundesstaat eine bestimmte Zahl von Wahlmännern stellt (Kalifornien die meisten, Rhode Island die wenigsten). Diese Stimmen der einzelnen Staaten werden dabei nicht im Verhältnis aufgeteilt, sondern es gehen jeweils alle Stimmen des betreffenden Staats an den Mehrheitskandidaten. Somit sind landesweite Meinungsumfragen nur bedingt aussagekräftig. Einen anderen Ansatz versucht daneben der "Atlas of U.S. Presidential Elections" von Dave Leip, der ein Einzelumfragen in Staaten in Wahlmänner hochrechnet. Die sehr sachlich gehaltene Homepage bietet ausgesprochen solide Informationen zum US-Wahlsystem und bezieht dabei Erfahrungswerte aus früheren Wahlen ein. Allerdings setzt sie gute Englischkenntnisse voraus. Interessant dürfte sein, dass hier am heutigen Wahltag auch die definitiven Ergebnisse der einzelnen Staaten direkt in Wahlmännerstimmen hochgerechnet werden. Informationen zum amerikanischen Wahlsystem in deutscher Sprache bietet die Homepage der amerikanischen Botschaft in Deutschland. (pol)
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