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Microsoft-Kopfgeld hinterlässt wenig Eindruck

Wie es in Anti-Virus-Kreisen heisst, hat das von Microsoft ausgesetzte Kopfgeld von 250,000 Dollar offenbar auf Hacker und Malware-Writer kaum abschreckend gewirkt. Wie die finnische Anti-Virus-Firma F-Secure mitteilt, haben die Banden, die für My...

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25.10.2004 15:11:06 / newsbyteNews


Wie es in Anti-Virus-Kreisen heisst, hat das von Microsoft ausgesetzte Kopfgeld von 250,000 Dollar offenbar auf Hacker und Malware-Writer kaum abschreckend gewirkt. Wie die finnische Anti-Virus-Firma F-Secure mitteilt, haben die Banden, die für MyDoom und Netsky als Urheber zeichnen, seit Anfang 2004 jede Woche eine neue Variante ihrer Würmer in Umlauf gebracht - ungeachtet der Fangprämien von Microsoft. Im Code des letzten Wurms haben sie gar eine Warnung eingebaut, die da lautet "we will work with MyDoom, P2P worms and exploit codes... we will attack F-Secure, Symantec, Trend Micro, McAfee etc." und demonstrieren so ihre angebliche Unbesorgtheit darüber, dass es eine ganze Anzahl von Leuten gibt, die aktiv nach ihrer Identität ermitteln. John Donovan von Symantec Austalien meint dazu auch, dass die Bande wahrscheinlich in einem Land sitzt, in dem es keine spezifischen Gesetze gegen Malware gibt und in dem den Herrschaften keine unmittelbare Strafverfolgung droht. Laut Donovan macht die Prämie von Microsoft nur Sinn, wenn die Bande in einem Land sitzt, wo das Ganze auch strafbar ist. In Australien etwa würde ihnen bis zu einer Million Dollar Busse und 10 Jahren Gefängnis drohen. (pol)



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