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Datum: |
12.10.2004 14:07:02 / newsbyteNews |
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Spam-Mails machen mittlerweile rund 60 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehres aus, längst gibt es schon Konferenzen auf nationaler Ebene, die der unerwünschten Werbeflut den Kampf angesagt haben. Man hat aber nun eingesehen, dass Spam nur mit internationaler Zusammenarbeit effektiv bekämpft werden kann, da doch ein Grossteil der lästigen elektronischen Post aus mehreren Ländern wie China oder aus den USA stammt. Aus diesem Grund haben sich in London unter der Aufsicht des britischen Office of Fair Trading (OFT) und der amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) nun zahlreiche Daten- und Verbraucherschützer aus über 20 Ländern getroffen, die sich vor allem wegen der Arbeit gegen auf Spam basierende Probleme, wie die gute Verbreitung von Viren oder Online-Betrug, absprechen und gemeinsam nach möglichen Lösungen suchen sollen. Zwischen dem OFT und der FTC habe es in der Vergangenheit bereits erfolgreiche Kooperationen gegeben, einige Modelle davon sollen nun auch für andere Formen der Zusammenarbeit umgesetzt werden. Den neusten Ergebnissen von Studien zufolge stammten im vergangenen September rund 35 Prozent der Spam-Mails aus den USA, China nimmt mit ganzen 69 Prozentanteilen immer noch die Spitzenposition unter den Top-Spam-Ländern ein. Da die Quellen der Spamflut also in mehreren Staaten sprudeln, kann nur eine enge Zusammenarbeit auf internationaler Basis erfolgreich sein. (hoe)
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