|
Details:
Datum: |
12.10.2004 08:08:08 / newsbyteNews |
|
Die amerikanische Handelskomission Federal Trade Commission (FTC) hat beim Gericht nun eine Klage wegen mutmasslicher Verbreitung von Spyware eingereicht. Der Anklageschrift zufolge haben die zwei Unternehmen Seismic Entertainment Productions und Smartbot.net heimlich kleine Programme auf die Rechner von Anwendern geschleusst, welche dann wiederum zum Kauf von Anti-Spywaretools auffordern. Die beiden Firmen sollen für die Verbreitung der Software eine bekannte Sicherheitslücke des Microsoft Internet Explorers ausgenützt haben, die neu installierten Tools hätten dann angeblich die Systeme der Opfer umkonfiguriert und anschliessend weitere schädliche Software herunter geladen. Nach der Infizierung soll der Surfer dann immer wieder auf die Webseiten der zwei Unternehmen weiter geleitet worden sein, egal welche Internetadresse dieser in den Browser eingab. Auf den Internetseiten der Firmen sollen sich dann zahlreiche PopUps geöffnet haben, die den Anwender mit verschiedener Werbung belästigten. Erst vor ein paar Tagen verabschiedete der US-Kongress den so genannten “Spy Act“, auf den sich nun die FTC stützt. Die Regelung soll Unternehmen und Privatpersonen vor dem unerlaubten Ausspähen sensibler Daten mittels Spyware schützen. Sollte ein Unternehmen aber das neue Gesetz brechen, muss es mit einer Strafe von bis zu 3 Millionen Dollar rechnen. (hoe)
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|