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11.10.2004 11:27:17 / newsbyteNews |
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Die österreichische Finanzaufsicht FMA hat die Euro Invest Bank mit einer Geldbusse belegt. Wie das Magazin Profil meldet, hatte die Euro Invest Bank am 26. Februar 2004 vor Börsenschluss in Wien einen sehr hohen Kauf-Auftrag über Telekom Austria Aktien erteilt. Dies führte zu einem ausserordentlichen Kursanstieg der Aktien des Telecom-Anbieters, was deren Manager Prämien in Millionenhöhe bescherte. Damit mehr als 100 Chefs der Telekom Austria mit ihren Aktienoptionen gut Geld machen, musste der durchschnittliche Kurs an den fünf Tagen vor dem 27.2.04 mindestens 11.70 Euro betragen. Der Auftrag der Euro Invest Bank hievte den Kurs des Titels dann von 11.66 auf 11.73 Euro, was zu einem Durchschnitt von 11.702 Euro über 5 Tage führte. Bei der Verfügung der Aufsichtsbehörde handelt es sich eher um eine symbolische Massnahme, weil dadurch öffentlich festgestellt wird, dass es sich hier um eine verbotene Aktion handelte. Der gesetzliche Höchstbetrag der Strafe liegt bei 20,000 Euro. Nichtsdestoweniger hat die Euro Invest Bank Rechtsmittel gegen die Busse erhoben. (pol)
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