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10.10.2004 23:37:08 / newsbyteNews |
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Die in London sitzende Hosting-Company Rackspace hatte letzte Woche Besuch der amerikanischen Ermittler vom FBI, worauf das Unternehmen mehrere Festplatten aus den Servern des Indymedia-Projektes den Behörden auslieferte. Das Indymedia-Center ist ein Projekt von internationalen Webseiten, mit denen Alternative Nachrichten verteilen. Die Seiten sind meist linksorientiert und deshalb geht nun ein Aufschrei gegen die Zensur der Behörden durch das Land. Bislang gibt es keine offizielle Stellungnahme der Behörden in den USA, es ist deshalb unklar, wie das FBI in Grossbritannien Beschlagnahmungen durchführen kann. Rackspace verweist in einer Stellungnahme auf Terroristische Aktivitäten, deshalb habe man dem Ansinnen des FBI's stattgeben müssen. Laut Meldungen der italienischen Nachrichtenagentur und einem Agence France-Presse (AFP) Interview mit FBI Sprecher Joe Parris, handelte das FBI auf Verlangen aus Italien und der Schweiz. Ganz grundsätzlich ist deshalb fraglich, welche Terrorabwehr als Begründung gegen die Seiten herhalten musste, um die Festplatten dingfest machen zu können. Weder Italien noch die Schweiz können im Ausland Festplatten einfach so beschlagnehmen.
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