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10.10.2004 11:40:51 / newsbyteNews |
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Wie die Sonntagszeitung heute berichtet, ist das Gesetz zur Handy-Registrierung ein Flop. Zwar kann man damit verhindern, dass unbekannte Besitzer mit Schweizer Prepaid-Handys telefonieren, wirkliche Straftäter kommen aber um die Registrierung herum. Einerseits mit der Registrierung von Strohmännern oder mit Angaben von falschem Wohnort und anderen Auskünften. Die Strafverfolger haben aber auch die Angst und schon Erlebnisse in der Art gehabt, dass Straftäter nun ausländische Handyabonnements nutzen. Das erschwert nicht nur die Ueberwachung, das verteuert diese auch. Denn solche Nummern kosten pro Ueberwachung rund 7'230 Franken, drei mal soviel wie ein CH-Nummer. Bei 3000 Ueberwachungen im Jahr in der Schweiz geht die Verdreifachung der Kosten dafür sehr wohl ins Geld, deshalb haben die Strafverfolger Angst vor den kommenden Budgetrunden. Um Geld zu sparen, planen die Behörden nun die Abwälzung der Kosten an die Telefonieanbieter, Swisscom, Orange und Sunrise würden dann ihre Kosten selbst tragen müssen. Das diese dem Ansinnen nachgeben, darf stark angezweifelt werden. Auch im UVEK zeigt man sich ob der Kritik verblüfft, weil die Registrierung von Prepaid-Handys ein Wunsch der STrafverfolger war.
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