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29.09.2004 20:58:02 / newsbyteNews |
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Der Online-Newsdienst ZDNet Australia spekuliert heftig, ob Microsoft nicht allenfalls die Linux-Firma Red Hat kaufen will. Dabei wird das Softwarehaus verglichen mit der Business-Strategie von Coca-Cola (der breiten Diversifikation auf 400 Marken in 200 Ländern). Seit 1994 hat Microsoft 61 Firmen gekauft und sich an 138 Firmen beteiligt, dies eine auch derzeit anhaltende Welle. Microsoft-Finanzchef John Connors hatte kürzlich davon gesprochen, dass "grosse Übernahmen" in Aussicht seien, nachdem der Kauf von SAP gescheitert ist. Und hier beginnen die Spekulationen. Genannt wird hier u.a. Red Hat, wobei auch die Entwicklung eines eigenen Linux als mögliche Variante in Erwägung gezogen wird. Besser ins Microsoft-Sortiment würde nach Ansicht dieses Kommentars aber - man höre und staune - Oracle passen. Zudem gäbe es auch hier einen Fuss auf den Linux-Markt mit dazu, nachdem Oracle die Mehrheit am japanischen Miracle Linux hält. Auch EMC und Veritas werden als mögliche Ziele genannt. Wieviel davon reines Hörensagen ist, wieviel davon von Microsoft durch die kryptischen Äusserungen als Gerücht erwünscht ist, wieviel davon sich auf fundierte Information stützt - das alles lässt sich allerdings nicht ohne weiteres sagen. (pol)
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