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23.09.2004 10:05:24 / newsbyteNews |
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In sachen Filmpiraterie werden die Fronten inzwischen mit immer mehr Hightech-Mitteln besetzt. Die Produzenten der zweiten Verfilmung von "Bridget Jones" - "Am Rande des Wahnsinns" haben nun Leibwächter und Beschützer engagiert, um die digitalen Filmdaten vor einem Raub zu schützen. Ein Sprecher des Filmstudios Working Title gab öffentlich bekannt, dass auf die Filmdaten ein hohes Kopfgeld ausgesetzt sind, deshalb habe man die Sicherheitsmassnahmen verstärken müssen. Filmpiraten sollen eine Belohnung von zehn Millionen Dollar für die erste perfekte digitale Kopie des Films ausgesetzt haben. Bei dieser Summe kann es sich aber auch um einen Marketing-Trick des Filmstudios handeln, schliesslich ist mit Raubkopien bislang kaum gross Geld zu verdienen. Der Film kommt Mitte November in die Kinos und deshalb scheint das Timing gut, zu gut um wirklich die Angst vor Filmpiraten dar zu stellen. Sicher ist aber, dass die Filmstudios viele Massnahmen ergreifen, um Filme besser zu schützen. Oft dauert es nach Freigabe neuer Filme nur wenige Stunden bis die Daten im Internet verfügbar werden. Meist schlicht von der Leinwand abgefilmt. Deshalb gibt es nun neue Scanner, die in Kinos in Zukunft eingeschaltete Kameralinsen feststellen können. Wer eine Digitalkamera mitlaufen lässt, wird in Zukunft von unter der Leinwand eingebauten Scannern erfasst und wohl auch verhaftet und gerichtlich verfolgt.
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