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Alarm bei internationaler Nuklear-Überwachung

Die Internationale Atomenergiebehörde in London schlägt Alarm. Damit die UNO-Behörde ihrem Auftrag weiterhin nachkommen kann, die Verbreitung von Kernwaffen zu verhindern, braucht sie dringend Geld, um ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren. Heute...

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23.09.2004 09:51:51 / newsbyteNews


Die Internationale Atomenergiebehörde in London schlägt Alarm. Damit die UNO-Behörde ihrem Auftrag weiterhin nachkommen kann, die Verbreitung von Kernwaffen zu verhindern, braucht sie dringend Geld, um ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren. Heute arbeitet die Behörde mit einem zentralen Computersystem namens ISIS, das vom Ende der 70er Jahre stammt (!). Nicht nur ist dieser Rechner kaum noch leistungsfähig. Vielmehr kostet seine Wartung und die Aufrechterhaltung seiner mageren Dienste immer mehr Geld. Wie es am diesen Montag in Wien eröffneten 48. Jahrestreffen der Atomenergiebehörde hiess, stellt diese hoffnungslos veraltete IT-Anlage heute ein grosses Risiko dar. Die Behörde hat heute 137 Mitgliedsstaaten und muss die Einhaltung des Atomwaffen-Sperrvertrags überwachen. Zur Zeit sind nur Grossbritannien und die USA bereit, Geld für ein neues Computersystem beizusteuern. Die Engländer haben 1.6 Millionen Euro zugesagt, was für die Modernisierung nicht ausreicht. (pol)



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