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23.09.2004 09:04:56 / newsbyteNews |
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Die Studie von ICTSwitzerland zur Bedeutung des Telekomsektors für die Schweizer Volkswirtschaft, welche von Swisscom, Cablecom und Orange bezahlt wurde und ihre Monopolstellung untermauern soll, muss in einigen Punkte berichtigt werden. Die Preisvergleiche wurden ausschliesslich mit Telefoniepreisen erstellt, jedoch ohne Breitbrandprodukte (DSL/CATV/Mietleitungen). Dass seit der Liberalisierung, dank mehr Wettbewerb, die Telefoniepreise gefallen sind, ist unbestritten. Ein Grund mehr, dass jetzt auch der Breitbandbereich liberalisiert werden soll! Es erstaunt Tele2, dass in der Studie die skandinavischen Länder nicht berücksichtigt wurden. Länder, in welchen die Liberalisierung und die Entbündelung viel weiter fortgeschritten ist. Dass erst wenn Konkurrenz vorhanden ist, in neue Leistungen und Infrastruktur investiert wird, hat Cablecom selber bewiesen. Im Juli 2003 hat Cablecom die Geschwindigkeit ihres Breitband-Angebot massiv erhöht und hat damit die Swisscom gezwungen, die Leistung auch zu erhöhen. Die Studie kommt zum Schluss, dass Entbündelung eher zu Unterinvestionen führt. Das dem nicht so ist beweist Telecom Italia. Dank der Liberalisierung investiert das Unternehmen für die Entwicklung und Erweiterung von Breitbandprodukten in Europa im Zeitraum 2003 - 2005 zwischen 500 und 600 Millionen Euro. Die Studie geht auch auf die Arbeitsplatzentwicklung im Telekomsektor ein. Die vorgestellte Entwicklungskurve ist nicht nachvollziehbar. Der Bezug ist unklar und der Verlauf 1995 - 1998 nicht plausibel. Ein allfälliger Arbeitsplatzrückgang 2002/2003 ist durch die allgemeine Wirtschaftslage bedingt und wurde nicht durch regulatorische Eingriffe beeinflusst.
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