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Datum: |
22.09.2004 14:20:59 / newsbyteNews |
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Die Vereinigung ICTswitzerland hat gestern eine heute auch von newsBYTE weiter verbreitete Studie zur «Bedeutung des Telekomsektors für die Schweizer Volkswirtschaft» vorgestellt. sunrise distanziert sich, auch mit Verweis auf die interessenmässig gebundenen Autoren, vom Inhalt der Studie. Die Firma Plaut hat schon mehrfach Studien für Swisscom erstellt und deshalb ist laut Sunrise die Studie einseitig mit Argumenten der Swisscom bestückt. Gleichzeitig hält sunrise vollumfänglich an ihrer Position fest, dass nur eine Öffnung der letzten Meile Investitionen in neue Technologien und Breitbandinfrastruktur auch seitens neuer Anbieterinnen ermöglicht und damit den gesamten Wirtschaftsstandort Schweiz stärkt. Die positiven Effekte von Liberalisierung und Wettbewerb haben sich in der Praxis mehrfach bestätigt. Die Öffnung der letzten Meile ermöglicht Innovationen und Investitionen der neuen Anbieterinnen und fördert damit auch Innovationen und Investitionen der Ex-Monopolistin. Die Einführung vom schnellen Bitstrom-Zugang und von kostenbasierten Mietleitungen ermöglicht den flächendeckenden Wettbewerb. Davon werden vor allem die Randregionen, heute im Monopolbereich von Swisscom preislich oft diskriminiert und in aller Regel ohne jegliche Ausweichmöglichkeiten wie etwa auf Cablecom, profitieren können. Wettbewerb ist gut für alle. Auch auf der letzten Meile.
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