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21.09.2004 11:31:23 / newsbyteNews |
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Noch hat die deutsche Polizei nach Aushebung des Raubkopiererrings die Vertriebskette des illegal kopierten Materials nicht lückenlos klären können. Die Vernehmung der beiden festgenommenen Brüder aus dem deutschen Bundesland Thüringen und des Münchener Rechtsanwalts, die zu dritt Schwarzkopien an 45,000 Kunden verkauft haben sollen, hat bisher offenbar nicht ergeben, woher das Trio seine Vorlagen bezog. Diese Kunden ihrerseits müssten unter Umständen auch mit Strafverfahren rechnen, so ein Polizeisprecher, je nach dem Umfang ihres Verschuldens. Dies sind die Einzelheiten, die noch unklar sind. Mit dem Angebot von Schwarzkopien auf Servern im Ausland an zahlende Kunden hat die Organisation etwa eine Million Euro eingenommen. Davon haben die Ermittler bereits 300,000 beschlagnahmen können. Den rechtmässigen Urhebern ist durch das Treiben Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden. (pol)
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