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Datum: |
20.09.2004 11:42:40 / newsbyteNews |
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Margit Osterloh, Wirtschaftswissenschaftlerin in der Uni Zürich, sieht das Konzept der Open-Source-Software untergehen in einem Zeitalter der Patentierbarkeit von Software. Besorgt zeigt sich die Ökonomin deshalb auch vor dem möglich Aus des grundlegenden Wettbewerbs der Betriebssysteme. Besonders weist Osterloh auf das sog. Copyleft-Konzept hin, das sich zunehmend im Open-Source-Bereich ausbreitet. Copyleft, das nur die nicht-kommerzielle Nutzung zulässt, sichert laut Osterloh das öffentliche, nicht aber das private Urheberrecht und knackt damit den eigentlichen Schutzgedanken des Urheberrechts. Eine Ausweitung des Patentrechts für Software wie die EU sie plane, bringt das Ende dieses Copyleft mit sich. Denn wer keine Patente habe zum Tauschen, kann so keine neue Technologie mehr einsetzen - wenn er nicht auch Geld hat. Margit Osterloh sprach an der von der Heinricht-Böll-Stiftung in Berlin veranstalteten Konferenz Open Innovation in Berlin. (pol)
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