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Immer mehr Opfer von Sexualstraftaten werden im Internet rekrutiert. Unter anderem auch der 15 Jahre alte Murat Y., der sich in einem bayrischen Provinzort nicht entfalten konnte und niemandem sagen konnte, dass er Männer bevorzugt. Er lernte im Internet den 41 Jahre alten Mathias B. kennen, der zusammen mit seinem Schweizer Freund Rolf H. den Jungen bestialisch missbrauchte und umbrachte. Der Fall von KMKurat Y. ist beileibe kein Einzelfall, warnt das BKA in Deutschland. Perverse und Pädophile finden ihre Opfer zunehmend im Internet und dort sind die meisten davon ungeschützt. Gerade Kinder und Jugendliche sind enorm gutgläubig und oft leichtsinnig. Während die Eltern noch erwarten, dass die Sprösslinge am Computer spielen, werden diese im Internet geködert und belästigt. Weil es in den einzelnen Ländern nur wenig ausgebildete Ermittler gibt, ist das Tun relativ gefahrlos. In Deutschland gibt es nur rund 40 Polizisten, die verdachtsunabhängig im Netz nach Straftätern suchen, in der Schweiz besteht die Kobil aus rund 20 Personen. Kommt hinzu, dass die Ermittlungskompetenzen klein sind, Beamte dürfen keine Pornografie tauschen und Täter zu überführen, dürfen sich auch nicht mit falschen Angaben in Foren einschleichen. So wird es weiterhin erfolgreiche Versuche von Pädophilen geben, die mit 12-jährigen Kindern erwischt werden.
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14.09.2004 19:23:00 / newsbyteNews |
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