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Datum: |
09.09.2004 08:24:06 / newsbyteNews |
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"Reporter ohne Grenzen" hat Google und Yahoo beschuldigt, sich in Rotchina freiwillig an Zensurmassnahmen beteiligt zu haben. Laut der Menschenrechtsorganisation haben die beiden grossen Internet-Portale offenbar nicht der Versuchung widerstehen können, Content zu blockieren, der von der chinesischen Regierung als subversiv eingestuft wurde - beispielsweise Homepages, die sich auf die Unabhängigkeit des besetzten Tibet beziehen. Laut den Kritikern verschwinden solche Sites schlicht von der Yahoo-Version in chinesischer Sprache. Ebenso zensiert die Suchmaschine Baidu, an der Google massgeblich mit Kapital beteiligt ist. Ureigene Such-Resultate werden dagegen von Google nicht zensiert. Reporter ohne Grenzen weist darauf hin, dass das Regime in Peking ohne die Hilfestellung von Yahoo und Baidu Websites selber zensieren müsste. (pol)
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