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Datum: |
30.08.2004 15:06:49 / newsbyteNews |
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Nachdem IBM sich mit einer Klage von Sinti- und Roma-Organisationen konfrontiert sieht, hat sich das Unternehmen nun an das Bundesgericht gewandt und will vorerst einmal die Rechtmässigkeit des Verfahrens prüfen. Die Organisation der FAhrenden (GIRCA) wird IBM vor, man habe mit IBM-Computern massgeblich dazu beigetragen, die Sinto- und Roma-Völker in Nazi-Deutschland auszurotten. Dabei hat IBM Millionen verdient, während dei betroffenen Fahrenden ins Konzentrationslage kamen. Das Genfer Berufungsgericht hat letzte Woche entschieden, das Verfahren anzunehmen, nun soll das Bundesgericht entscheiden, ob das rechtens ist. Weil die GIRCA stellvertretend für fünf Opfer nur 100'000 Dollar fordert, hätte sich IBM auch schon einigen können, das würde aber weiteren Klage Türen und Tore öffnen.
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