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30.08.2004 08:27:06 / newsbyteNews |
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Der australische Premierminister John W. Howard ist in die Kritik geraten weil sein Sohn mit einem eigenen Unternehmen mit Spam den Wahlkampf des Ministers massiv unterstützen wollte. Die Kritik der Opposition ist massiv, denn das Spamming ist weltweit geächtet und auch in Australien nicht einfach so erlaubt. Seit April kennt man in Australien ein Gesetz gegen Spam, leider ist in diesem Gesetz der Spam von politischen Parteien und Spam von Wohltätigkeitsorganisationen total ausgenommen, womit der Premier sich nicht ungesetzlich verhielt. Klar ist aber, dass jedes Unternehmen gestraft würden, das derart massiv mit Spam ins australische Netz geht. Weil der Gegner des Premierministers Vorsitzender der australischen Anti-Spam-Organisation CAUBE ist und auch als geschäftsführender Direktor der International Coalition Against Unsolicited Commercial Email (iCAUCE) eingesetzt ist, spielt der Spam des Premiers eine wichtigere Rolle in der Meinungsbildung als geplant. Der gEgenkandidat wirft dem Premier nicht nur Amtsmissbrauch vor, es geht inzwischen um viel mehr. Denn das Gesetz gegen Spam hat eine Lücke, die nur vom Premier ausgenutzt wurde. Diese Lücke sollte die Parteien und wohltätigen Organisationen davor schützen, wegen einigen Mails belangt zu werden. Das Gesetz erlaubt Spam aber nicht.
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