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27.08.2004 21:36:26 / newsbyteNews |
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Weil die wenigsten Menschen alle Speicherformen ihrer selbst kennen und immer mehr Unternehmen und Institutionen versuchen zu überwachen, haben Aufklärer vor Jahren den Big Brother Award entwickelt. In der Schweiz wird der Big Brother Award dieses Jahr zum fünften Mal vergeben. Neben Negativpreisen in den Kategorien Staat und Business und dem legendären «Lebenswerk-Award» für lebenslange, besonders hartnäckige Schnüffeltätigkeit wird mit dem «Winkelried-Award» auch lobenswerter Widerstand *gegen* Überwachung und Kontrolle ausgezeichnet. Die Auswahl dieses einzigen Positivpreises erfolgt durch das Publikum anlässlich der Preisverleihung. Dieses Jahr wird erstmals ein «Arbeitsplatz-Award» verliehen. Mit dieser neuen Kategorie wird der Tatsache Rechnung getragen, dass immer mehr Menschen am Arbeitsplatz beobachtet und bespitzelt werden: Videokameras überwachen nicht nur das Verhalten von Kundinnen und Kunden, sondern auch von Angestellten; «Keylogger» zeichnen die Tätigkeiten am Computer lückenlos auf... Gemäss Arbeitsrecht ist die systematische Überwachung von Angestellten aber nur in ganz wenigen Ausnahmefällen zugelassen. Bis Mitte August wurden beim Organisationskomitee breits über 100 Nominationsvorschläge eingereicht - ein neuer Rekord! Nach einer Vorprüfung werden alle definitiv Nominierten Ende September der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer speziellen Aktion stellt «WOZ - Die Wochenzeitung» seit Ende Juni jeweils am Ende jedes Monats besonders lobenswerte Nominationen vor.
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