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27.08.2004 09:30:21 / newsbyteNews |
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Die amerikanischen Justizbehörden haben sich gestern gemeinsam erklärt und dabei festgehalten, dass in Sachen Spammer und Onlinekriminalität zwar nach aussen das grosse Nichtstun dargestellt wurde, man aber im geheimen nun drei Monate ermittelt hat, um verschiedene Tätergruppen ausfindig zu machen. Unter dem Codewort Websnare hatte man in 160 Fällen nun mehrere Wochen lang ermittelt und diese Woche nun eine Verhaftungswelle gestartet, bei der 103 Personen dingfest gemacht wurden. Laut US-Justizminister John Ashcroft hat man es geschafft, Vergehen an mehr als 150'000 Personen aufzudecken und damit einen Schaden von 215 Millionen Dollar aufzuklären. Weil der Gesamtschaden von viren, Spamming und Onlinebetrug bei satten 50 Milliarden Dollar liegt, ist die aufgedeckte Summe nicht das Ganze, es ist laut Ashcroft aber ein guter Anfang. Die Operation mit den 103 Verhaftungen hat bereits zum Teil abgeschlossen werden können, 53 Prozesse sind schon beendet. Unter anderem hat Ashcroft die beiden Täter im Falle von AOL, wo eine Datenbank mit 92 Millionen Kundendaten gestohlen wurde, und auch die Verhaftung von Roman Vega aus der Ukraine, der mit Kreditkarten handelte, zur aktuellen Verhaftungswelle gerechnet. Wichtig sind laut Justizkreisen aber auch die Erfahrungen, die man während der Verfahren machte. Diese helfen, weitere Täter ausfindig zu machen.
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