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23.08.2004 07:51:52 / newsbyteNews |
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Laut einem Bericht von Securityfocus.com hat die US-Forschungsstation am Südpol einen unbeschreiblichen Hackeranriff erlebt, der die Station fast ernsthaft gestört hätte. Für die Amundsen-Scott-Station am Südpol ist Internet das wichtigste Medium, über das Netz laufen alle wichtigen Kontakte mit der Aussenwelt ab. In der Zeit von Februar bis Oktober herrscht am Südpol tiefster Winter und dann gelingt weder eine Evakuation noch eine Flugzeuglandung. In dieser Zeit ist die Station auf die Webverbindung angewiesen, deshalb wird der Hackerangriff auf die Forscher mit grösster Sorge betrachtet. Die Hacker drangen Anfang Mai 2003 in die Systeme der Polarstation ein und drohten den Netzwerkadministratoren, gestohlene Forschungsdaten weiter zu verkaufen. Als Beweis des Einbruchs wurden Forschungsdaten aus dem System angehängt. Ermittler vom FBI nahmen dann die Spur auf und fahndeten lange nach den Hackern, die man schliesslich bis zu einem Internet-Cafe in Rumänien zurück verfolgen konnte. Im Zuge der Aufarbeitung des Vorfalles wurden dann die Sicherheitsmassnahmen stark verbessert und die Systeme vervielfacht, um die Sicherheit zu erhöhen. Publik wurde der Fall nun, weil jährlich ein Bericht zu allen Forschungseinrichtungen publiziert wird. Klar scheint, nicht einmal auf dem Südpol ist man sicher, wenn man am Internet hängt.
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