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22.08.2004 21:55:02 / newsbyteNews |
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Beim Start des Kinofilms "Hellboy" in Deutschland hat die Filmgesellschaft Columbia Tristar sich vertan und bei einer Autogrammstunde legale DVDs beschlagnahmt. Vertreter des Studios wollten die DVDs als Raubkopien beschlagnahmen, weil es sich angeblich um Raubkopien handeln sollte. Die DVDs waren aber echt, zwei Fans hatten diese in den USA und in Asien gekauft und wollten diese signieren lassen. Die DVDs waren absolut legal erworben und die Beschlagnahmung durch das Sicherheitspersonal des Filmstudios war nicht rechtens. Der Besitz von ausländischen DVDs ist nicht strafbar, der Kauf ist gestattet, nur der Handel und der Parallelimport ist verboten. Nachdem der Fall an die Öffentlichkeit kam, hat das Filmstudio die DVDs retourniert und sich entschuldigt. Es stellt sich auch die Frage, ob Sicherheitspersonal eines Filstudios Material beschlagnahmen darf. In der Regel braucht man dazu einen Polizisten und einen Gerichtsbeschluss.
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