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Datum: |
22.08.2004 20:41:05 / newsbyteNews |
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Mehrere Parteien in Österreich haben sich nicht nur gefreut, kommt es nun nicht zur Uebernahme der Telekom Austria durch die Swisscom. Die Sozialistische Partei Österreichs (SPÖ) will rund um den geplatzten Deal und dessen Auswirkungen nun einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss mit genauer Abklärung beauftragen, was genau passiert ist. Der politische Antrag richtet sich gegen den Finanzminister Karl-Heinz Grasser, dem die Privatisierung der ehemals staatlichen Unternehmen im Alpenstaat untersteht. Beobachter fragen sich schon länger, weshalb seit Jahresfrist laufend von Uebernahmeverhandlungen berichtet wird und schlussendlich diese lange dauernden Verhandlungen laufen öffentlich gemacht wurden. Da wurde massiv am Aktienkurs geschraubt und deshalb fiel der Wert der Aktien nach dem Scheitern der Verhandlungen auch stark ab. Da das Parlament erst wieder im September über Anträge entscheidet, hoffen die politischen Kräfte, bis dahin einen weiteren Privatisierungsdeal der Telekom Austria unter Dach zu haben. Die ÖIAG will 17 Prozent der Aktien nun an der Börse platzieren.
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