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20.08.2004 21:17:57 / newsbyteNews |
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Nachdem gestern die Fusion mit der Telekom Austria scheiterte, hat sich heute Bundesrat Merz in einem Statement dafür ausgesprochen, die Swisscom zu privatisieren. Swisscom-CEO Jens Alder hat zwar Bedenken geäussert, weil sich zu diesem Schritt keine politische Mehrheit finden lasse, er würde die Freilassung der Swisscom aber grundsätzlich begrüssen. Laut Alder scheiterte der Deal mit der Telekom Austria nicht nur an den Besitzverhältnissen bei Swisscom, an der die Schweiz 62,5 Prozent der Aktien hält. Vor allem die österreichischen Politiker aus allen Lagern hatten den geplanten Deal von Swisscom und Telekom Austria schwer kritisiert und auch bombardiert, die Gewerkschaften hatten mit Massnahmen gedroht. Damit konnte man nicht mehr normal verhandeln, was zum Scheitern führte. Laut Finanzminister Merz mischt sich die Schweiz da nicht ein, man sollte aber die Lehren ziehen und die Mehrheit an der Swisscom veräussern. Für die Schweiz besteht laut Merz ein grosses Risiko, wenn die Swisscom scheitert ist man dem Unternehmen verpflichtet. Auch die Expansion ins Ausland hätte die Schweiz viel Geld kosten können.
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