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11.08.2004 08:49:31 / newsbyteNews |
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Die Gewerkschaft Kommunikation hat nun den einen oder anderen Etappensieg gegen Orange für sich verbuchen können. Im Konflikt hatte die Gewerkschaft die Angestellten in mehreren Niederlassungen zum Streik aufgerufen und verschiedene Aktionen vorgenommen, die auch in Gewaltexzessen ausuferten. In 21 von 24 Fällen hat das Gericht nun für die Gewerkschaft entschieden, dabei handelt es sich aber um einen grossen Teil von Arbeitsgerichtsprozessen. Orange muss in 19 Fällen Kündigungen anders behandeln oder Löhne rückwirkend erhöhen, auch die von der Gewerkschaft aufgedeckte Fichierung war nicht rechtens. In einigen Fällen waren Gewerkschaftsvertreter auch wegen Hausfriedensbruch angeklagt, dazu wurden aber keine neuen Informationen veröffentlicht. Der Fight wurde im Februar 2003 ausgetragen, Orange musste damals einen Sparkurs einschlagen und hat Entlassungen ausgesprochen und Abteilungen zuammen gelegt. Das führte zum Streik, weil die Gewerkschaft einen goldenen Fallschirm verlangte, aber nicht bekam. Nun kritisiert die Gewerkschaft, dass man im Bakom die Lage nicht im Griff hat, die aufstrebende Konkurrenz der Swisscom ist nicht an Auflagen gebunden.
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