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Linux führt zu Copyright-Problemen

Martin Fink, Vice President bei Hewlett-Packard und höchster Manager im Konzern für Linux, sieht das Open-Source-Betriebssystem auf Kollisionskurs mit der neuen Technologie des Digital Rights Management DRM. Fink sagte an der LinuxWorld in San Fra...

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05.08.2004 08:55:27 / newsbyteNews


Martin Fink, Vice President bei Hewlett-Packard und höchster Manager im Konzern für Linux, sieht das Open-Source-Betriebssystem auf Kollisionskurs mit der neuen Technologie des Digital Rights Management DRM. Fink sagte an der LinuxWorld in San Francisco, dass DRM nicht nur zum Schutz von proprietärem Content wie Musik und Filmen verwendet wird, sondern zunehmend auch für Geschäftsinformationen allgemein (z.B. vertrauliche Dokumente). Gemäss dem HP-Manager besteht zur Zeit die Gefahr, dass durch den Einsatz von DRM Linux und Open-Source-Software ausgeschlossen werden. Auf Grund einer Vorschrift im amerikanischen digitalen Copyright-Gesetz sind DRM und Linux nicht miteinander kompatibel und befinden sich somit durch ihre gleichzeitige zunehmende Verbreitung auf offenen Konfrontationskurs. Martin Fink ruft deshalb Verbände und Politik dazu auf, die Regeln des Copyright-Gesetzes entsprechend anzupassen, solange dazu noch Zeit ist. Aber auch auf der Open-Source-Seite gibt es Handlungsbedarf. So etwa gibt es neben der General Public License, die die grosse weite Linux-Welt abdeckt, noch 51 weitere Open-Source-Lizenzen. Und drei weitere werden demnächst erwartet. (pol)



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