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Datum: |
30.07.2004 15:18:36 / newsbyteNews |
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Die Zürcher Informatikfirma GCT bietet 16 Lehrstellen zum Preis von je 50'000 Franken an. Der Kaufmännische Verband Schweiz hat grosse Bedenken wenn heute nun Jugendliche enorme Summen für eine normale Lehrstelle bezahlen müssen. Für den KV Schweiz ist eine solche Kommerzialisierung der Berufslehre inakzeptabel und er lehnt eine Zweiklassengesellschaft ab. Der KV .fordert endlich wirksame Massnahmen gegen den Lehrstellenmangel. Das Beispiel der kostspieligen Informatiklehre aus Zürich zeigt deutlich: Der Lehrstellenmangel hat fatale Folgen! Die Lehrlingsausbildung wird nun zum Geschäft und fördert die Zweiklassengesellschaft. Die Kosten, die sich die Betriebe bei den Lehrstellen einsparen, werden nun den Familien der Jugendlichen und den Steuerzahlern aufgelastet! Obwohl der KV die Schaffung von Lehrstellen unterstützt, sind solche Modelle keine Lösung für die Bekämpfung des Lehrstellenmangels. Eine Finanzierung solcher Projekte durch die Lehrlinge ist nicht akzeptabel! Die Bewilligung solcher Experimente durch die kantonalen Behörden ist für den KV Schweiz äusserst befremdlich; der Kanton hat damit in der Verzweiflung ein schlechtes Signal gegeben. In gefragten Berufen, wie beispielsweise Kauffrau/Kaufmann, könnte dieses Beispiel Schule machen. Der Kaufmännische Verband fordert darum den Rückzug der Ausbildungsbewilligung durch die kantonalen Behörden.
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