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28.07.2004 09:12:46 / newsbyteNews |
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Laut einem Bericht des Hamburger Nachrichten-Magazines Focus hat das Verfahren gegen den Internet-Unternehmer Alexander Falk eine Wende genommen. Angeblich wusste man bei der britischen Energis von den Manipulationen in der Buchhaltung des deutschen Providers Ision, bevor man diesen übernommen hatte. Sollte das real sein, müsste man die Vorwürfe gegen Alexander Falk und auch die Fluchtgefahr überdenken, heisst es im Bericht. Der Anwalt von Falk hatte letzten Donnerstag bei Gericht bereits einen Antrag eingereicht, um den Haftbefehl aufzuheben. Falk sitzt seit 14 Monaten in Untersuchungshaft, weil man immer wieder Fluchtgefahr geltend machte. Er wurde angeklagt, weil die Ativen der Ision durch Scheingeschäfte stark nach oben getrieben wurden. Nun sind laut Focus Unterlagen aufgetaucht, nach denen der Ision-Prüfer Peter H., Manager bei Energis, die Manipulationen entdeckte und auch an die Führung von Energis meldete. Angeblich gingen die Manipulationen nach der Übernahme und dem Ausscheiden von Falk unverändert weiter, nachweisbar wurden dabei laut Falk-Anwalt Strate rund 35 Millionen Euro falsch gebucht. Das kann aber nur die Spitze des Eisberges sein, denn der Schaden soll hunderte Millionen betragen.
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