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28.07.2004 07:57:09 / newsbyteNews |
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Derzeit arbeitet Siemens an einem Konzept zur Behandlung von Tumoren, die auf Grund ihrer Lage bisher nicht behandelbar waren. So etwa konnte man in der Vergangenheit kaum etwas gegen Krebsgeschwülste unternehmen, die am Sehnerv oder am Hirnstamm sitzen. Siemens rückt diesen Krebsarten jetzt mit der sog. Partikeltherapie zu Leibe. Dabei werden die digital exakt vermessenen Tumore aus einer Ionenquelle beschossen mit Protonen oder Kohlenstoff-Ionen. Das zerstört dort die bösartigen Zellen. Ausser Hautrötungen und leichten Schleimhautschwellungen treten kaum Nebenwirkungen auf. Die Heilungschancen liegen bei über 90 Prozent. Derzeit wird eine Pilotanlage für die Uni-Klinik Heidelberg gebaut, die ab 2006 drei Bestrahlungsplätze für jährlich rund 1,000 Patienten bietet. (pol)
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