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Philip Morris wegen Dokumentenvernichtung gebüsst

Im Oktober 1999 wies die Richterin Gladys Kessler den Zigarettenkonzern Philip Morris an, "sämtliche Dokumente und sonstige Aufzeichnungen" aufzubewahren, die in dem schweren Prozess gegen die Tabakfirma über Gesundheitsrisiken eine Rolle spielen...

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Datum: 

27.07.2004 19:14:14 / newsbyteNews


Im Oktober 1999 wies die Richterin Gladys Kessler den Zigarettenkonzern Philip Morris an, "sämtliche Dokumente und sonstige Aufzeichnungen" aufzubewahren, die in dem schweren Prozess gegen die Tabakfirma über Gesundheitsrisiken eine Rolle spielen könnten. Philip Morris hatte intern eine Praxis, sämtliche E-Mails, die älter als 60 Tage sind, automatisch zu löschen. Und weil dies erst Anfang 2002 geschah, ist die Mail-Korrespondenz der Top-Manager aus diesem Zeitraum inzwischen verloren. Diese E-Mail-Löschung kostet jetzt 2.75 Millionen Dollar. Diese Busse verhängte Richterin Kessler letzte Woche dafür, dass Philip Morris die Anweisung nicht beachtet hat. (pol)



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