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22.07.2004 11:04:49 / newsbyteNews |
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Die vor Gericht stehenden Manager im Mannesmann-Prozess wurde heute alle freigesprochen. Das Düsseldorfer Landgericht konnte den Vorwurf der Untreue nicht nach voll ziehen, die Annahme von Prämien im Falle einer Fusion sei nicht zwingend ein Vergehen. Bei der feindlichen Übernahme von Mannesmann durch Vodafone vor vier Jahren hatten die Manager zusammen mit dem Vorstand der obersten Führungsebene Millionen-Prämien zugesprochen, was die Staatsanwaltschaft als Betrug am Aktionär bezeichnete. Die Angeklagten Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann, Ex-Mannesman-Boss Klaus Esser und der ehemalige IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel sowie drei weitere Manager wurden nun freigesprochen. Die von der Staatsanwaltschaft beantragte Gefängnisstrafe von 2,5 bis 2 Jahren pro Manager ist damit vorerst nichtig, sofern nicht eine Berufung erfolgt.
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