|
Details:
Datum: |
07.07.2004 14:53:52 / newsbyteNews |
|
Die Business Software Alliance (BSA) hat heute eine internationale Pirateriestudie der Marktforschungsfirma IDC vorgestellt, in der auch die Schweiz nicht gut weg kommt. Weltweit ist jede dritte Software eine Raubkopie, hochgerechnet entstand der Software-Industrie ein Schaden von 394,8 Millionen Schweizer Franken. Global gerechnet entstand ein Schaden von rund 29 Milliarden Euro. Im Vergleich der Wirtschaftsregionen ist Westeuropa mit einem verursachten Schaden von 9,6 Milliarden Dollar an der Spitze der Rangliste, dahinter folgen Nordamerika mit 7,2 Milliarden Dollar Schaden und Asien mit 7,5 Milliarden Dollar. Laut Studienbeschreibung wurde bei der Erhebung erstmals eine neue Methodik eingesetzt. Diese berücksichtigt neben Business Software auch Betriebssysteme und einen Teil der Verbrauchersoftware, die als Basis installiert ist. Laut Studiengrundlage wurden im letzten Jahr weltweit Software im Wert von 80 Milliarden Dollar installiert oder gekauft, rechtmässig erworben war Software im Wert von 51 Milliarden Dollar. In Westeuropa schwingen im Markt vor allem die südlichen Länder oben auf, dort sind Raubkopierraten von bis zu 63 in Griechenland erhoben worden. In der globalen Rangliste liegt Vietnam mit China gemeinsam weit an der Spitze, 92% der Software ist dort raubkopiert. In Vietnam entstand ein Schaden von 41 Millionen Dollar, in China ein solcher von 3,8 Milliarden Dollar. Ebenfalls mit mehr als 80 % Raubkopien sind Länder wie die Ukraine, Indonesien, Simbabwe, Russland, Algerien, Nigeria, Pakistan, Paraguay, Tunesien und Kenia erhoben worden.
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|