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02.07.2004 20:53:05 / newsbyteNews |
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Nachdem die Swisscom mit dem Investment bei der deutschen Debitel grosse Verluste eingefahren hat, haben verschiedene Parlamentarier eine genaue Untersuchung dazu gefordert. Der Bund als Hauptaktionär müsse seine Kontrollfunktion ausüben und allenfalls gar dafür sorgen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, hiess es vor einigen Wochen im Parlament. Nun ist es anders, die Verluste der Swisscom mit debitel sind nach Ansicht der Finanzdelegation keine Sonderprüfung wert. Das Management kommt aber nicht einfach so davon, das Parlamentsgremium will die Vorgänge um den Kauf und Verkauf des deutschen Mobilfunkdienstleisters debitel schon genauer abklären. Der Verlust von 3,3 Milliarden Franken ist zu hoch, um einfach darüber hinweg zu gehen, heisst es. Die Swisscom wurde deshalb aufgefordert, die Vorgänge bis Anfang Dezember durch interne Revision unter der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzkontrolle zu überprüfen. Je nach Ergebnis der Prüfung wird man auf den Fall zurück ommen.
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