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29.06.2004 21:28:09 / newsbyteNews |
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Das Unternehmen Pointsec liefert mit einer Studie den Beweis, dass Firmenlaptops das Geschäft nur mit verschlüsselten Daten verlassen sollten. Pointsec ersteigerte im Rahmen der Untersuchung gebrauchte Notebooks und Festplatten bei Auktionshäusern, die die Geräte von Flughäfen oder anderen Einrichtungen beziehen. Nicht selten kommt es vor, dass ein Angestellter sein Laptop in aller Eile am Flughafen vergisst. Normalerweise holen die rechtmässigen Besitzer ihre Geräte von den Fundstellen wieder ab, manchmal ist dies aber nicht der Fall und die Geräte landen nach Ablauf einer bestimmten Frist bei einem Auktionshaus. Auch gestohlene Laptops finden nur allzu häufig ihren Weg zu den Ersteigerungen. Pointsec kaufte in Schweden und Grossbritannien gezielt solche Geräte, die vermutlich von Angestellten wichtiger Firmen stammen. Die genaue Inspizierung der Festplatten der mobilen Computer verschreckte die Pointsec-Angestellten immens. So konnten sie mit nur geringem Aufwand empfindliche Dateien einsehen, ein Laptop aus Schweden zum Beispiel enthielt unverschlüsselt mehrere Access-Datenbanken mit sämtlichen Kundendaten eines grossen Nahrungsmittelkonzerns, mehrere Powerpoint-Präsentationen mit wichtigen finanziellen Geschäftsdaten und zahlreiche Bilder aus den Büros. Auch bei Ebay konnte Pointsec einen Treffer landen, für knapp 8 Euro ersteigerte man hier eine Festplatte, die unter anderem den Zugangscode für das Intranet eines der europaweiten grüssten Finanzdienstleisters, dessen Rentenpläne und Gehaltslisten enthielt. Pointsec ratet nach diesem Versuch jedem Unternehmen zur Verschlüsselung seiner Daten, damit wichtige Geschäftsdaten nicht mehr so leicht einsehbar sind. (hoe)
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