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28.06.2004 22:44:08 / newsbyteNews |
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Auch in der Schweiz werden die Musikpiraten verfolgt, die exzessiv Musik herunterladen und auch mit anderen tauschen. Die IFPI Schweiz setzt bei der Verfolgung aber auf aussergerichtlichen Vergleich und moderate Strafen, deshalb konnte die Vereinigung am Wochenende davon berichten, dass man sich bereits mit 800 Musikpiraten in der Schweiz verglichen hat. Die IFPI Schweiz ist bislang gegen 1.200 bis 1.300 Privatpersonen vorgegangen, von denen haben sich 800 zu einer Einigung entschlossen. Die IFPI arbeitet im Internet mit einer speziellen Monitoring-Software, die Titel und Interpret des Songs sowie Rechteinhaber, die IP-Adresse des Computers und den Provider ermittelt und meldet. Aus Datenschutzgründen darf der Provider keine Adressen frei gebenn, die Provider schicken den Anwendern aber eine Abmahnung, in der man aufgefordert wird, mit der IFPI Kontakt aufzunehmen. Pro Song aus dem Internet verlangt die IFPI 1 Franken, wer den Song anschliessend freigibt und anderen verfügbar macht, zahlt 50 Franken. Es kommen noch die Anwaltskosten hinzu, deshalb variieren die Beträge von 300 bis 4000 Franken.
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